Taufe

 
 

Aufnahme in die Glaubensgemeinschaft der Kirche

Sie sind Eltern geworden. Herzliche Gratulation. Nun stehen Sie vor der Frage, ob das Kind getauft werden soll. Durch die Taufe wird der Täufling in die Gemeinschaft der katholischen Kirche aufgenommen. Es gibt keine oekumenischen Taufen. Wenn Eltern ihr Kind zur Taufe bringen, bekunden die Eltern ihre Bereitschaft, ihrem Kind eine christliche Lebensorientierung zu vermitteln. Ebenfalls versprechen die Paten, dem Kind treue und zuverlässige Bezugspersonen zu sein. Im Glaubensbekenntnis bezeugen Eltern und Paten, dass sie loyal zur katholischen Kirche stehen. Mit dem Zeichen des Wassers wird das Kind getauft auf den Namen des dreifaltigen Gottes: des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Als Zeichen seiner besonderen Erwählung durch Gott wird es anschliessend mit Chrisam gesalbt. An der Osterkerze wird die Taufkerze entzündet, die symbolisiert, dass Jesus nicht im Dunkel des Todes geblieben ist, sondern durch seine Auferstehung die Welt hell gemacht hat. Grundsätzlich ist die Taufe in jedem Alter möglich.

 

Setzen Sie sich ca. 4 Wochen vor dem Tauftermin mit dem Pfarramt in Verbindung und vereinbaren Sie ein Taufgespräch. Darauf werden Ihnen die Taufunterlagen mit der Anmeldung zum Studieren zugeschickt. Am vereinbarten Termin wird Sie der Seelsorger/die Seelsorgerin zu Hause besuchen, um über Sinn und Zweck der Taufe zu diskutieren. Der Ablauf der Taufe wird besprochen usw.

 

Taufort und Mitgestaltung

Da die Taufe Aufnahme in die Gemeinschaft der Kirche ist, wird vorwiegend an den Orten gespendet, wo die Gemeinde zum Gottesdienst zusammenkommt: in der Pfarrkirche und in der Rochuskapelle Schlierbach. Taufen, bei denen zwei Kinder miteinander das Sakrament gespendet wird, haben eine ganz besondere Atmosphäre. Gerne gehen wir auf Ihre Wünsche beim Taufgespräch ein. Sie können Texte einbringen, eine Taufbaumblume gestalten, die Feier musikalisch (selber oder durch Angehörige, Freunde) umrahmen usw. Auch Fotografieren ist erlaubt. Im April/Mai treffen sich alle Eltern mit ihren Täuflingen zu einer Erinnerungsfeier in der Pfarrkirche. Danach wird im Chelewald ein Bäumchen gepflanzt, versehen mit den Namen der Taufkinder.

 

Kirchliche Sozialisation

Die Taufe ist der Anfang des langsamen Hineinwachsens in die kirchliche Gemeinschaft. Beim Taufgespräch erhalten Sie einen Taufbrief, der Ihnen Anregungen für die religiöse Begleitung Ihres Kindes gibt. Zwölf Mappen, verteilt auf sechs Jahre, werden Ihnen durch die Elternkontaktgruppe nach Hause gebracht. In guten Gesprächen tauschen sich junge Mütter über Themen, die das Kind betreffen, aus. In der Hoffnung, dass Sie Ihr Kind auf seinem Glaubensweg intensiv begleiten und ihm die Sache Jesu mit  Hingabe vermitteln, danke wir Ihnen, dass Sie Ihr Kind zur Taufe bringen.