Versöhnung

 
 

Jesus beginnt seine Verkündigung mit dem Ruf "Die Zeit ist erfüllt. Das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium." Gottes grenzenlose Liebe geht so weit, dass sie alles verzeiht, wenn der Mensch dazu bereit ist, Versöhnung zu geben und zu empfangen.

Die christliche Tradition kennt vor allem zwei Formen der sakramentalen Busse:

  • die Einzelbeichte
  • die gemeinschaftliche Versöhnungsfeier.

 

Zur Einzelbeichte (persönliches Seelsorgegespräch) gehört die Aussprache mit dem Seelsorger. Sie führt zur Klärung der Lebenssituation im Licht des Wortes Gottes. Gelegenheit zur Beichte ist jederzeit nach Vereinbarung mit unserem priesterlichen Mitarbeiter, Joseph Kalariparampil, möglich.

 

Die gemeinsame Versöhnungsfeier findet regelmässig vor Weihnachten und Ostern statt.

Die Kinder der 4. Klasse werden im Religionsunterricht ins Versöhnungssakrament eingeführt. Gegen Ende des Schuljahres begeben sie sich mit einer Vertrauensperson auf den Versöhnungsweg. Auf diesem Weg setzen sie sich mit folgenden Themen auseinander:

  • Mein Verhältnis zur Schöpfung
  • Ich und meine Familie
  • Der Schulalltag
  • Mein Verhalten in der Freizeit
  • Meine Beziehung zu Gott 

 

Nach dem Gespräch mit einer Person des Pfarreiteams erhalten sie vom Priester in einer Schlussfeier einzeln die Lossprechung.